Ich möchte weniger schwitzen

Erfolgreiche Behandlung der axillären Hyperhidrose (starkes Schwitzen) mit Botulinumtoxin

Allgemeines zur Hyperhidrose

Schwitzen ist eine wichtige Körperfunktion. Schweißbildung kühlt die Hautoberfläche ab und dient der Regulation der Körpertemperatur (Thermoregulation). Schweiß auf der Haut schützt unseren Körper vor Überhitzung. Bereits einzelne schweißtreibende Momente werden von vielen Menschen als unangenehm empfunden. Andere Menschen produzieren auch ohne Hitze sehr viel Schweiß. Dies nennt man Hyperhidrose (starkes Schwitzen). Hyperhidrose ist eine Krankheit, bei der Schweiß unabhängig von der Situation oder Umgebungstemperatur läuft und läuft. Unsere natürliche Schweißabsonderung wird von den Nervenfasern gesteuert. Das vegetative Nervensystem ist dafür zuständig. Der Vorgang des Schwitzens ist unwillkürlich und somit für uns nicht kontrollierbar. Er wird durch elektrische Impulse der Nervenenden eingeleitet, die dafür sorgen, dass die Schweißdrüsen die Sekretproduktion einleiten. Der Schweiß wird anschließend an die Hautoberfläche abgegeben. Bei Hyperhidrose-Erkrankten arbeiten die Neuronen intensiver als nötig, denn es existiert eine Funktionsstörung.

Leiden Sie an Hyperhidrose (starkes Schwitzen) im Bereich der Achseln? Botulinumtoxin A stellt eine sehr effektive Behandlungsoption für Sie dar, wenn alternative Behandlungsoptionen, wie z.B. spezielle Deodorants, nicht zum Erfolg führen:  Botulinumtoxin A, besser bekannt als “Botox ®”, wird in extrem verdünnter Form im Bereich der Achseln unterspritzt. Je nach Größe der zu behandelnden Fläche wird das Botulinumtoxin in 40 bis 50 dicht beeinanderliegende Injektionspunkte eingebracht, dabei ist eine lokale Betäubung nur selten notwendig. Die Behandlung der axillären Hyperhidrose (starkes Schwitzen) mit Botulinumtoxin kann andere Therapieverfahren inzwischen vollständig ablösen.

Fragen zur Therapie der Hyperhidrose mit Botulinumtoxin

Wie wirkt Botulinumtoxin? Nervenendigungen, die in unmittelbarem Kontakt zu den Schweißdrüsen stehen, werden durch elektrische Impulse zur Abgabe einer Transmittersubstanz angeregt, die die Schweißdrüsen zur Schweißsekretion veranlasst. Botox entfaltet seine Wirkung unmittelbar an den Nervenendigungen, indem es die Freisetzung der Transmittersubstanz blockiert.

Wie lange hält die Wirkung an? Die Schweiß-Blockade hält mehrere Monate an. Nach dieser Zeit haben sich die Nervenendigungen wieder regeneriert und die Schweißbildung tritt erneut auf. Eine Wiederholung der Botulinumtoxin-Behandlung steht an. Bei wiederholten Botulinumtoxin-Gaben kann sich die Wirkungsdauer deutlich verlängern.

Muss ich mit Nebenwirkungen rechnen? Die Therapie ist sehr nebenwirkungsarm. Neben einem stechenden Gefühl während der Injektionen kommt es nach der Behandlung zu einer vorübergehenden Rötung im Bereich der Achseln. Die behandelte Haut sollte am Tag der Behandlung sauber und trocken gehalten werden, um eine mögliche Infektion zu vermeiden.

Gerne beraten wir sie bei Hautsacheschön zu dieser effektiven und nebenwirkungsarmen Behandlung.